Besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Sind Sie schon „beA-ready“?

Das beA ist am 28.11.2016 gestartet!

Wie die BRAK am Morgen des 28.11.2016 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, ist das beA-System jetzt online.

Damit verliert die Kammer keine Zeit. Denn erst vor wenigen Tagen, am 25.11.2016, hat der II. Senat des AGH Berlin hat die beiden einstweiligen Anordnungen gegen die Auslieferung aufgehoben. Klicken Sie hier und lesen Sie dazu unseren aktuellen Beitrag!

Anwälte, die bereits über die nötige Grundausstattung verfügen (beA-Karten, Lesegerät), können sich über diese Webseite in ihr Postfach einwählen.

Nach diesem „Hau-Ruck-Start“: Wie gut ist Ihre Kanzlei für den Start in die digitale Welt aufgestellt? Sind Sie schon „beA-ready“?
 

beA und die Kanzlei: Stress vorprogrammiert?

Der Punkt ist: Mit der Auslieferung des beA wird sich Vieles im Kanzleialltag ändern: routinierte Kanzleiabläufe werden plötzlich auf den Kopf gestellt, Aufgaben müssen neu zugeteilt werden. Und ganz nebenbei muss Ihr komplettes Kanzleiteam auch noch den Umgang mit den neuen technischen Geräten lernen, die im Zuge des beA womöglich angeschafft werden müssen. Da ist Stress natürlich vorprogrammiert, gerade in der Anfangszeit.
 

Unsere Artikelübersicht zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach

Um Sie bei diesem Großprojekt zu unterstützen, habe ich deshalb diese Seite ins Leben gerufen. Hier sammele ich ab sofort nützliche Informationen und Praxishinweise zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach – angefangen mit unserer Artikelübersicht:

Neues vom beA: BRAK siegt in Berlin, Regierung antwortet auf kleine Anfrage

Die Antwort der Regierung auf die kleine Anfrage der Grünen liegt auf dem Tisch! Das überwiegende Argument: Das besondere elektronische Anwaltspostfach ist Sache der anwaltlichen Selbstverwaltung. Damit stärkt die Regierung (beziehungsweise das BMJV im Rahmen der Rechtsaufsicht) den Rücken der BRAK.

Und auch vor dem AGH Berlin kann die Kammer einen kleinen Erfolg verbuchen: Mit Blick auf die RAVPV und die für das Jahresende 2016 geplante Gesetzesänderung der BRAO hat der I. Senat jetzt zugunsten der Bundesrechtsanwaltskammer entschieden. Klicken Sie hier und lesen Sie mehr zu den neuesten Entwicklungen beim besonderen elektronischen Anwaltspostfach!

beA: Grüne haken nach

Die Auslieferung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs wurde erneut verschoben. Das sorgt nicht nur für Unmut unter der Anwaltschaft, sondern wirft auch viele Fragen auf. Die Grünen haben sich deshalb mit einer kleinen Anfrage an die Regierung gewandt. Sie wollten unter anderem wissen: Wie sah die ursprüngliche Ausschreibung aus? Wie ist die Informationslage bei der Bundesregierung? Und wie wird die Nutzung der von der BRAK eingeforderten Gebühren überwacht? Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

BRAK meldet: Besonderes elektronisches Anwaltspostfach ist startklar!

Im Prinzip ist das besondere elektronische Anwaltspostfach bereit für die Live-Schaltung, wie die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) am 13.9.2016 in einer Pressemitteilung erklärte. Einzig die einstweilige Anordnung gegen die Freischaltung zweier Postfächer, die zwei Anwälte vor dem AGH Berlin erwirkt hatten, verhindere noch den Start.

Die Kammer hofft deshalb nun auf die Hilfe des Bundesrats: Dieser wird am 23.9.2016 über die neue RAVPV (Verordnung über die Rechtsanwaltsverzeichnisse und die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer) beraten. Wird die Verordnung verabschiedet, kommt die beA-Nutzungspflicht ab 1.1.2018 – und das ist ein gutes Argument, die Anordnung gegen das beA aufheben zu lassen. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach auf der Zielgeraden!

Ende September soll das besondere elektronische Anwaltspostfach an alle teilnehmenden Anwälte ausgerollt werden. Damit es bei diesem großen Projekt nicht zu noch mehr Startproblemen kommt, hat die BNotK jetzt ein hilfreiches PDF veröffentlicht: Darin informiert die Kammer über die ersten Schritte, wie Sie Ihre werkseingestellte PIN durch eine eigene PIN ersetzen können.

Daneben erklärt Ihnen das PDF auch in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Ihr Signaturzertifikat auf Ihre beA-Karte nachladen können. Klicken Sie hier und lesen Sie dazu unseren neuen Beitrag – dort finden Sie außerdem einen Link auf die „Anleitung zur Schlüsselverwaltung Ihrer beA-Karte“ von der BNotK!

beA: Mit diesen Kosten können Sie rechnen

Chipkarten-Lesegeräte, beA-Karten, Signatur-Zertifikate – für das besondere elektronische Anwaltspostfach müssen einige Investitionen in der Kanzlei getätigt werden. Eine interessante Übersicht dazu kommt jetzt vom Deutschen Anwaltverein: Wie teuer wird das beA genau? Welche Kosten sind einmalig, welche jährlich? Und wie profitieren Sie vom beA? Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

beA: Aufladeverfahren für Signaturkarten ist gestartet!

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Am 3.8.2016 hat die Bundesrechtsanwaltskammer in einem Newsletter bekannt gegeben, dass das Verfahren zur Aufladung der qualifizierten elektronischen Signatur auf die beA-Karten begonnen hat.

Neben einem Online-Antrag zur Erlangung des qualifizierten Signaturzertifikats (qeS) müssen sich beA-Karten-Inhaber (Rechtsanwälte, Notare, keine Mitarbeiter) auch individuell identifizieren lassen. Das geht einmal über das sogenannte Notarident-Verfahren bei einem Notar oder über das Kammerident-Verfahren bei der örtlichen Rechtsanwaltskammer.

Aber Vorsicht: Nicht jede Rechtsanwaltskammer nimmt am Kammerident-Verfahren teil. Wie das Verfahren zur Aufladung der qeS genau abläuft und welche weiteren Informationen Sie benötigen, lesen Sie jetzt in unserem neuen Beitrag „beA: Aufladeverfahren für Signaturkarten ist gestartet!“. Klicken Sie dazu hier!

BMJV erweitert RAVPV: beA doch zum 29.9.?

Gerüchten soll man bekanntlich keinen Glauben schenken – in diesem Fall haben sie sich aber doch bestätigt: Das BMJV greift mit einer Erweiterung der RAVPV („Verordnung über die Rechtsanwaltsverzeichnisse und die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer“) in das Chaos rund um das besondere elektronische Anwaltspostfach ein.

Ist damit der Start des beA am 29.9.2016 doch noch zu halten? Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Kommt jetzt die individuelle Freischaltung?

Ein echter Albtraum für die BRAK: In der vergangenen Woche (am 9.6.2016) musste sie den eigentlich für 29.9.2016 geplanten – und damit um fast 10 Monate verschobenen – Starttermin des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs erneut vertagen.

Der Grund: Zwei Entscheidungen des Anwaltsgerichtshofs in Berlin, nach welchen das beA nicht ohne Zustimmung empfangsbereit an Anwälte ausgeliefert werden. Die BRAK prüft nun die Nachrüstung des Systems um ein solches Feature. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Streit um besonderes elektronisches Anwaltspostfach: BRAK darf beA nicht ohne Zustimmung scharf schalten

Anfang des Jahres klagten mehrere Anwälte gegen die BRAK. Ihr Ziel: Sie wollten verhindern, dass das beA bereits vor der Einrichtung durch Anwälte zum Empfang „scharf geschaltet“ ausgeliefert wird.

Nun ist die Entscheidung auf dem Tisch: Der II. Senat des AGH Berlin hat im Eilverfahren zugunsten der Anwälte entschieden! Die BRAK darf demnach das besondere elektronische Anwaltspostfach nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Anwalts empfangsbereit ausliefern. Welche Konsequenzen das hat, lesen Sie hier!

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Die Nutzungspflicht kommt!

Wie das BMJV jüngst mitgeteilt hat, will es die umstrittene passive Nutzungspflicht für das besondere elektronische Anwaltspostfach nun doch per Gesetz einführen. Als frühestmöglicher Termin wurde der 1.1.2018 genannt – die Übergangszeit bis dahin soll als Testphase für den neuen Kommunikationskanals dienen. Hier klicken und weiterlesen.

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach geht an den Start!

Das besondere elektronische Anwaltspostfach kommt! Wie die BRAK in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, liegt endlich ein Starttermin für das beA vor. Hier klicken und weiterlesen.

Schritt-für-Schritt: So registrieren Sie sich am besonderen elektronischen Anwaltspostfach

So langsam wird es Zeit, sich auf das neue Postfach einzustellen – wir greifen wir Ihnen unter die Arme! In diesem Beitrag haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie zusammengestellt, wie Sie die Erstregistrierung an Ihrem besonderen elektronischen Anwaltspostfach meistern. Hier klicken und weiterlesen.

Streit um das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA): Das Verfahren um die Nutzungspflicht geht in die nächste Runde

Die BRAK hat den Mitte Februar geschlossenen Vergleich zum Verzicht einer Einrichtung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs fristgerecht widerrufen. Der Bestand des Vergleichs hätte – aus Sicht der BRAK – dazu geführt, dass das beA insgesamt nicht an die Anwaltschaft hätte ausgeliefert werden können. Hier klicken und weiterlesen.

besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Gibt es tatsächlich eine Nutzungspflicht?

Eigentlich sollte es am 1.1.2016 kommen. Doch kurz vor dem angesetzten Einführungstermin verschob die BRAK den Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs. Und das auf unbestimmte Zeit. Indes geht die Diskussion um eine passive Nutzungspflicht für Anwälte weiter. Hier klicken und weiterlesen.

Neues zum beA: DAV veröffentlicht Stellungnahme

Müssen Anwälte ihr besonderes elektronisches Postfach nutzen? Die einen sagen nein und verweisen dabei auf die fehlende rechtliche Grundlage; die anderen sagen ja mit Blick auf die haftungsrechtlichen Folgen, sofern Nachrichten im beA nicht zur Kenntnis genommen wird.

Jetzt mischt sich auch der Deutsche Anwaltverein (DAV) in die Diskussion mit ein und veröffentlicht eine umfangreiche Stellungnahme zum beA Hier klicken und weiterlesen.

besonderes elektronisches Anwaltspostfach: FAQ zur Verschiebung veröffentlicht!

Viele Anwälte tappen aktuell im Dunkeln: Wie geht es weiter mit dem beA? Was ist mit meiner Bestellung? Kann ich sie stornieren? Und macht es überhaupt Sinn, jetzt zu bestellen?

Die BNotK hat jetzt ein klärendes PDF zu den häufigsten Fragen rund um die aktuelle beA-Situation veröffentlicht. Hier klicken und weiterlesen.

besonderes elektronisches Anwaltspostfach: BRAK verschiebt Starttermin

Mit Beschluss des Präsidiums der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) verschiebt sich der Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA). Es wird nicht – wie ursprünglich einmal vorgesehen – bereits am 1.1.2016 eingeführt. Hier klicken und weiterlesen.

besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Das sind die technischen Voraussetzungen für das beA

Viel Anwälte stehen vor dem gleichen Problem: Erfüllt mein Computer die Mindestanforderungen, um das besondere elektronische Anwaltspostfach problemlos nutzen zu können? Hier erfahren Sie es: Einen konkreten Überblick über die technischen Voraussetzungen für das besondere elektronische Anwaltspostfach haben wir in diesem Beitrag für Sie aufbereitet. Hier klicken und weiterlesen.

 

28.11.2016: Das beA ist da!

Viele Anwälte sträuben sich gerade wegen der enormen Zusatzbelastung gegen das beA und wollen lieber alles so lassen, wie es jetzt ist.

Sehen Sie es aber stattdessen lieber einmal von dieser Seite: Ich glaube, dass der nächste Schritt in Richtung der digitalen Kommunikation auch neue Chancen für Sie bereithält, Ihre Kanzlei weiter auf Erfolgskurs zu halten: Nutzen Sie die Einführung des beA proaktiv, um gewohnte Abläufe und alte Denkmuster alá „das haben wir schon immer so gemacht“ auf die Goldwaage zu stellen – sind sie wirtschaftlich optimal? Kann man sie verbessern? Oder sollte man sie lieber gleich über Bord werfen?

Ich verspreche Ihnen, es wird sich für Sie lohnen! Wenn Sie sich und Ihre Kanzlei bereits frühzeitig auf die neuen Anforderungen durch das beA einstellen, sparen Sie sich nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch eine Menge Geld durch optimierte Prozesse!
 

Die Infografik zum beA: Alles auf einen Blick

Auf dieser Infografik sehen Sie die wichtigsten Punkte zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach auf einen Blick!
 
Die wichtigsten Eckpunkte zum beA und zum ERV in der Infografik. Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.
 

Mein Tipp: Frühe Vorbereitung zahlt sich aus!

Sie sehen: Wer der neuen Technik und den geänderten Bedingungen offen gegenübersteht, kann einen enormen Nutzen aus dem beA ziehen! Und das gilt insbesondere, wenn Sie sich bereits jetzt Gedanken darüber machen, wie sie das besondere elektronische Anwaltspostfach in Ihren Kanzleialltag integrieren.

Aber keine Angst: Bei dieser „Herkulesaufgabe“ stehen Sie nicht allein da. Für Anwälte habe ich zusammen mit Experten einen umfangreichen Download kreiert, der Ihnen die wichtigsten Fragen rund um das beA beantwortet, wie beispielsweise:

  • Welche Karten-Art gibt es und was kosten sie?
  • Wie können meine Mitarbeiter auf das beA zugreifen?
  • Was für eine technische Ausstattung benötige ich in der Kanzlei?
  • Gibt es Sicherheitsrisiken?

Im Download finden Sie außerdem die „Checkliste: Die Kanzlei optimal für das beA vorbereiten“, mit der Sie alle relevanten Vorbereitungsschritte gemeinsam mit Ihren Kanzleiangestellten durchgehen und abhaken können, sowie eine Übersicht zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs.
 

Top informiert zum beA: Report + Newsletter

Ergänzt wird der Download zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach durch einen kostenlosen Newsletter. Dort informiere ich Sie regelmäßig über die neuesten Entwicklungen in Sachen „besonderes elektronisches Anwaltspostfach“ – so verpassen Sie garantiert keine wichtigen Informationen mehr!

Laden Sie sich deshalb jetzt das PDF „Report zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach“ herunter:
 

Ich bin mir sicher, dieser Download wird viele Ihrer Fragen zum beA beantworten und Ihnen in der Vorbereitungszeit optimal zur Seite stehen. Und jetzt wünsche ich Ihnen einen guten Start in die digitale Welt!
 
Mit besten Grüßen,

Sebastian Hohenbild
Online-Redaktion, Deubner Recht & Praxis