besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Das sind die technischen Voraussetzungen für das beA

Viel Anwälte stehen aktuell vor dem gleichen Problem: Erfüllt mein Computer überhaupt die ausreichenden Anforderungen, um das besondere elektronische Anwaltspostfach problemlos nutzen zu können?

Hier lesen Sie einen konkreten Überblück über die technischen Voraussetzungen des besonderen elektronischen Anwaltspsotfachs:

PC und Laptop – Mindestanforderungen an Ihr System

Prozessor: AMD- oder Intel-Prozessor – Taktfrequenz nicht angegeben.

Arbeitsspeicher: Mindestens 512 MB RAM

Betriebssystem: Alle gängigen Betriebssysteme von Windows, Mac OS und Linux werden unterstützt.

Unser Tipp: Auch wenn sich die Mindestanforderungen noch wie aus der Anfangszeit der Computer lesen – um eine vernünftige Performance des beA in Ihrer Kanzlei zu gewährleisten, sollten Sie nicht an der entsprechenden Hardware sparen.
 

Die notwendige Internetverbindung

Um vor allem einen reibungslosen Datentransfer zu gewährleisten, ist eine leistungsfähige Internetverbindung notwendig.

Ausreichend ist eine Datenrate von 2 Mbit/Sekunde, jedoch empfiehlt die BRAK eine Mindestdatenübertragungsrate von 6 Mbit/Sekunde.

Unser Tipp: Da die Übertragungsrate auch bei gleichen Angeboten der Telefonanbieter regional häufig schwankt, empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrem Internetanbieter in Verbindung zu setzen und die tatsächliche Datenübertragungsrate zu erfragen.

Browser und Kanzleisoftware

Neu beim besonderen elektronischen Anwaltspostfach wird sein, dass es über einen Web-Client zugänglich sein wird – hierzu ist ein Browser notwendig. Unterstütz werden laut BRAK dabei alle gängigen Internetbrowser (Internet-Explorer, Firefox, Safari, Chrome, etc.).

Ebenso wird das besondere elektronische Anwaltspostfach nach Angaben der BRAK auch über eine sein. Hierzu werden Software-Anbieter eine entsprechende Schnittstelle programmieren und bereitstellen (für weitere Informationen konsultieren Sie bitte die Internetseite Ihres Kanzleisoftware-Herstellers).

Das Kartenlesegerät und die Chip-Karte

Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen wird eine Anmeldung im besonderen elektronischen Anwaltspostfach nicht – wie normalerweise üblich – über einen Benutzer und ein Passwort erfolgen. Stattdessen wird eine Sicherheitskarte zusammen mit einem PIN zum Einsatz kommen. Eine Karte erhalten sie bei der Registrierung zum beA über die Hier können Sie sich zum beA anmelden.

Ebenso muss zum Nutzen der Karte ein entsprechendes Kartenlesegerät in der Kanzlei vorhanden sein. Dieses Lesegerät muss in Deutschland für die Erzeugung einer qualifizierten elektronischen Signatur (qeS) zugelassen sein und über ein eigenes PIN-Pad verfügen. Das Lesegerät wird mittels USB-Kabel an den Computer angeschlossen – eine eigene Treibersoftware ist notwendig. Diese wird vom Hersteller des PIN-Pads bereitgestellt.

Entsprechende Kartenlesegeräte können Sie ebenfalls über die Webseite der BNotK erwerben.

Weitere Informationen rund um das besondere elektronische Anwaltspostfach finden Sie auf unserer Die Informationsseite zum beA.

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